Ein PJ-Tertial in der Unfallchirurgie des Rechts der Isar ist nicht zu empfehlen. Leider kannte fast niemand meinen Namen. Ich wurde meist als "der PJler" oder mit "das können die PJler machen" angesprochen. Die Situationen, in denen man wie ein künftiger Kollege behandelt wird, werden von jenen übertroffen, in denen man die anonyme studentische Arbeitskraft ist. Leider erlebt man Situationen, die unter die Gürtellinie gehen oder wo man vorgeführt wird. Wohl fühlt man sich nicht.
CON:
- Kein PC-Zugang im gesamten Klinikum rechts der Isar
- Gehalt auch nach 3 Monaten zum Tertialende noch nicht ausgezahlt
- Man kann als PJler fast nie in die Morgenbesprechung, weil man zur gleichen Zeit Verbände für die Visite öffenen soll. Hierdurch verpasst man Neuaufnahmen sowie weiterreichende Informationen.
- Die Visite ist nicht lehrreich/studentenfreundlich und man bekommt dort Hilfsaufgaben (steriles Tuch über Wunde abdecken, Röntgenbilder festhalten etc.)
- Hauptaufgabe für PJler sind: Verbände öffnen, Drainagen ziehen, Fixateure säubern, Blut abnehmen, Nadeln legen, Medikationspläne eintippen, Reha-Anträge ausfüllen. Dies sind in der Masse FleiÃaufgaben, die keinen Mehrwert für die Lehre haben. Von den Ãrzten im Stationsbetrieb selbst habe ich kaum initiativ etwas erklärt bekommen oder ein Teaching erhalten.
- In der Notaufnahme lernt man viel! Man darf hier allerdings nur hinrotieren, wenn keine Famulanten da sind und wenn die Versorgung der Station durch PJler sichergestellt ist. Insgesamt ist es also eher schwierig, in der Notaufnahme arbeiten zu dürfen.
PRO:
- Häufig früher Feierabend möglich (z.B. ab 13.00Uhr)
-Wer nicht in den OP will, muss meist auch nicht
- Die PJ-Seminare sind gut und die PJ-Beauftragte ist sehr engagiert.
-Vorläufige Bezahlung bis 2021 (474⬠pro Monat)
-PJ im Herzen Münchens direkt an der Isar
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